Olympia
Britpop, Queen und 007
VideoLondon: Alles soll perfekt sein
VideoSchäfer: "Spannung vor Eröffnungsfeier"
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele von London soll vor allem eines werden: very british. Um das zu garantieren, fahren die Veranstalter mächtig auf. Die Queen soll eine Rolle spielen, James Bond natürlich und die Beatles in Person von Paul McCartney.2008 in Peking war die Eröffnungsfeier ein Ausbund an Perfektion, schillernd und von vorne bis hinten genauestens durchchoreografiert. Insgesamt waren damals 15.000 Menschen an der opulenten Inszenierung beteiligt.Auch diesmal sind es immerhin 10.000 Darsteller, Künstler und Co. Doch die Briten machten schon während der Schlussfeier in Peking 2008, als Bürgermeister Boris Johnson mit Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page auf einem Doppeldecker-Bus ins Stadion einfuhren, klar, dass sie das Projekt Eröffnungsfeier eine Spur gelassener angehen würden als die Chinesen.Gelassenheit statt PerfektionBritischer Humor statt chinesischem Perfektionismus? Das bleibt abzuwarten, aber es deutet bereits einiges darauf hin. Regie führt mit dem Hollywood-erprobten Danny Boyle (Trainspotting, The Beach, Slumdog Millionair) jedenfalls ein Mann, der's schräg mag.Das Stadion soll in eine britische Wiesen- und Hügellandschaft verwandelt werden, auf der Familien picknicken. Gerüchten zufolge wird Boxlegende Muhammad Ali mit von der Partie sein, auch über einen Auftritt von Ex-Beatle Paul McCartney wird spekuliert. Und Schauspieler Daniel Craig gibt in einem Einspielfilm den James Bond - very british eben.Wer entzündet das Feuer?Am Schluss wird natürlich auch das bestgehütetste Geheimnis gelüftet: wer das Olympische Feuer entzündet.
26.07.2012



