Olympia - Historie
Von 1972 bis 2012: Die schnellsten Männer der Welt
Alle 100-Meter-Läufe von 1972 bis 2012
München 1972: Borsow düpiert Konkurrenz
Walerij Borsow ist in München nicht zu schlagen. Der Sowjetrusse gewinnt über 100 Meter und verweist Robert Taylor (USA) und Lennox Miller (Jamaika) auf die Plätze. Auch über 200 Meter holt er Gold.
Montreal 1976: Crawford überrascht die Elite
1976 in Montreal setzt sich ein Außenseiter durch: Hasely Crawford aus Trinidad und Tobago lässt in 10,06 Sekunden Donald Quarrie aus Jamaika und Titelverteidiger Walerij Borsow (UDSSR) hinter sich.
Moskau 1980: Wells siegt hauchdünn vor Leonard
Eine der knappsten Entscheidungen über 100 Meter gab es 1980 in Moskau: Allan Wells sprintet zeitgleich mit dem Kubaner Silvio Leonard über die Linie. Das Zielfoto zeigt: Der Brite hat die Nase vorn und gewinnt die Goldmedaille.
Los Angeles 1984: Lewis mit famosem Schlusssprint
1984 war Carl Lewis das Maß aller Dinge über 100 Meter. Der US-Amerikaner schien den Startschuss verschlafen zu haben, doch dank eines famosen Schlusssprints gewinnt er in 9,99 Sekunden vor Sam Graddy.
Seoul 1988: Ben Johnson - Sieger und Sünder
Ben Johnson sorgt für den größten Skandal in der olympischen 100-Meter-Historie: Der Kanadier siegte zunächst souvrän, wurde später aber wegen Dopings disqualifiziert. Gold ging an Carl Lewis - zum zweiten Mal nach 1984.
Barcelona 1992: Linford Christie macht das Rennen
In Barcelona sichert sich Linford Christie Gold über 100 Meter. Der Brite dominiert das Rennen von Beginn an und lässt in 9,96 Sekunden die Konkurrenz hinter sich.
Atlanta 1996: Bailley überragend
In Atlanta sorgte zunächst Titelverteidiger Linford Christie für Aufregung, da er nach zwei Fehlstarts partout nicht die Bahn verlassen wollte. Es bedurfte drei Anläufe, im vierten Anlauf klappte es dann - und wie: Donovan Bailey lief Weltrekord in 9,84 Sekunden.
Sydney 2000: Greene läuft allen davon
Milleniumsspiele in Sydney, 15 Grad: Maurice Greene zeigt der Konkurrenz in 9,88 Sekunden die Fersen. Zweiter wird Ato Boldon aus Trinidad und Tobago, Dritter Obadele Thompson aus Barbados.
Athen 2004: Gatlin siegt überraschend
Justin Gatlin holt sich in Athen ziemlich überraschend Gold über 100 Meter. Der US-Amerikaner gewinnt in 9,85 Sekunden vor Francis Obikwelu (Portugal) und Maurice Greene (USA).
Peking 2008: Bolt wie von einem anderen Stern
Die Zuschauer im Pekinger Nationalstadion erleben eine Sternstunde: Sie sehen Usain Bolt zum Weltrekord schweben. Der Jamaikaner läuft 9,69 Sekunden und fängt schon weit vor der Ziellinie an zu jubeln.



