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Bundesliga, 4. Spieltag

Hoffenheim gelingt Befreiungsschlag

  • Hoffenheim - Hannover
  • Livecenter: Alle Spiele, alle Tore
  • Video Sammer über Kroos: "Die Gier behalten"
  • Bilderserie Der 4. Spieltag
  • Hoffenheim - Hannover
    Hoffenheims Williams (r) kämpft um den Ball mit Hannovers Stindl / Quelle: dpa
    (23.09.2012 Quelle: dpa)
    Livecenter:Alle Spiele, alle Tore
    (21.09.2012 Quelle: Imago)
    VideoSammer über Kroos: "Die Gier behalten"

    Drei Tore in drei Pflichtspielen in Folge:B ei Toni Kroos scheint der Knoten geplatzt. Matthias Sammer bescheinigt ihm "außergewöhnliche Anlagen". Jetzt müsse er nur noch seine Gier behalten.

    (22.09.2012)
    BilderserieDer 4. Spieltag
    bayern munich's mueller celebrates / Quelle: reuters
    (22.09.2012)
    Hoffenheim hat die die Rote Laterne in der Bundesliga abgegeben. Durch zwei späte Tore schafften die Kraichgauer einen 3:1-Sieg gegen Hannover. Nach einem 0:2-Rückstand hat sich der VfB Stuttgart in Bremen mit einer Energieleistung noch ein 2:2 gesichert. Im dritten Sonntagsspiel kam Leverkusen nicht über ein 1:1 gegen Gladbach hinaus.

    Der Hamburger SV hatte am Samstag die Bundesliga-Erfolgsserie des BVB beendet. Mit dem 3:2 im Heimspiel gegen den Deutschen Meister gelang dem HSV der erste Sieg in der Saison. Die Dortmunder hatten zuvor in 31 Spielen nicht verloren. Spitzenreiter bleiben die Münchner Bayern, die auf Schalke 2:0 gewannen. Mainz 05 feierte den ersten Saisonsieg (2:0 gegen Augsburg). Unentschieden endeten VfL Wolfsburg - SpVgg Greuther. Am Freitag hatte Fürth (1:1) und Düsseldorf - Freiburg (0:0). Alle Tore zum Nachlesen im  (ZDF-Liveticker) .

    Die Spiele des 4. Spieltages

    Hoffenheim - Hannover 3:1 (1:1)

    Bundesliga: Hoffenheims Volland und Williams jubeln / Quelle: dpa

    Hoffenheim kann doch noch siegen: In Sinsheim gewann die TSG gegen harmlose Hannoveraner mit 3:1 (1:1). Für die Niedersachsen war es die erste Niederlage in dieser Saison.        
                                           
    Beide Teams kamen zunächst kaum zu Torchancen. Für das erste unfreiwillige Highlight sorgte Delpierre. Der Franzose traf per Kopf ins eigene Tor. Die TSG bügelte den Rückstand allerdings postwendend wieder aus. Johnson traf nach schönem Solo zum Ausgleich. Danach verflachte die Partie aber wieder zusehends. Erst kurz vor Schluss traf Salihovic zum 2:1. Danach tütete Williams den ersten Saisonsieg der TSG ein.

    STATISTIK

    Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Williams, Rudy - Vukcevic, Usami (81. Volland) - Firmino (64. Salihovic), Joselu (72. Derdiyok)

    Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Felipe, Rausch - Schmiedebach (74. Sakai), da Silva Pinto - Stindl, Nikci (84. Abdellaoue) - Schlaudraff, Sobiech (45. Ya Konan)

    Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)     Zuschauer: 23.575

    Tore: 0:1 Delpierre (26., Eigentor), 1:1 Johnson (27.), 2:1 Salihovic (82.), 3:1 Williams (90.+2)


    Gelbe Karten: Williams (2), Beck - Felipe, Eggimann


    STIMMEN

    Trainer Markus Babbel (1899 Hoffenheim): "Es freut mich für die Mannschaft, dass sie sich für den Aufwand belohnt hat. In der ersten Hälfte hatten die Spieler einen Rucksack auf, die vergangenen Wochen sind nicht spurlos an ihnen vorüber gegangen. In der zweiten
    Halbzeit haben wir Druck aufgebaut und uns Torchancen erarbeitet. Alle im Verein sind glücklich über die ersten drei Punkte."

    Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Die erste Halbzeit war von beiden Mannschaften nicht besonders gut. Wir haben sehr langsam und ohne Leidenschaft und Herz gespielt. Wir sind trotzdem in Führung gegangen, haben dann aber ein Geschenk verteilt. In der zweiten Halbzeit fand ich uns noch schlechter. Wir haben ohne Biss und Engagement gespielt. Hoffenheim war uns in der zweiten Hälfte in allen Belangen überlegen. Wir haben nicht verdient, etwas mitzunehmen."

    Werder Bremen - VfB Stuttgart 2:2 (2:0)

    Bundesliga: Werder Bremen gegen Stuttgart / Quelle: dpa

    Stuttgart hat in Bremen Moral gezeigt und einen Rückstand von zwei Toren aufgeholt. Für den ersten Sieg reichte es beim 2:2 (0:2) allerdings nicht.
                                           
    Die Partie spielte sich lange Zeit im Mittelfeld ab. Mit dem ersten Torschuss für Werder brachte de Bruyne sein Team in Front. Der VfB präsentierte sich in der Folge oft zu zaghaft, die Hanseaten gnadenlos effizient. Den zweiten Torschuss brachte Junuzovic im Kasten der Schwaben unter. Nach dem Wechsel gab Harniks Kopfballtor Stuttgart neuen Schwung, aber erst kurz vor Schluss konnte Cacau das Bremer Bollwerk knacken und den verdienten Punkt retten. 

    STATISTIK

    Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Papastathopoulos, Fritz - De Bruyne, Junuzovic (89.Lukimya-Mulongoti/91.), Hunt - Arnautovic, N.Petersen (71. Akpala), Elia (79.Bargfrede)     

          
                                           
    VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Maza, Boka (81.Niedermeier) - Harnik/87., Kvist, Gentner, Torun (46.Traore)- Okazaki (81.Molinaro), Cacau

    Schiedsrichter: Winkmann      Zuschauer: 40.172

    Tore: 1:0 De Bruyne (23.), 2:0 Junuzovic (34.), 2:1 Harnik (50.), 2:2 Cacau (81.)

    Rote Karte: Lukimya (Bremen) wegen groben Foulspiels (90.+1)


    Gelb-Rote Karte: Harnik (Stuttgart) wegen wiederholten Foulspiels (88.)

    STIMMEN

    Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit überflüssigerweise in Not gebracht. Nach einer 2:0-Führung ist ein Unentschieden immer eine gefühlte kleine Enttäuschung. Wir sind ein neues Team mit vielen Veränderungen und
    machen eben auch noch Fehler."

     Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Nach unseren bisher unglücklichen Niederlagen war dies ein ganz wichtiger Punktgewinn. Trotz des 0:2-Rückstandes haben wir auch schon in der ersten Halbzeit sehr ordentlich gespielt. Danach haben wir besser in die
    Partie gefunden und dann eben auch unsere Tore gemacht."


     


     

    Bayer Leverkusen - Bor. Mönchengladbach 1:1 (1:1)

    borussia moenchengladbach's xhaka and bayer leverkusen's bender jump for a ball / Quelle: reuters

    Bayer und Gladbach haben den zweiten Saisonsieg verpasst. In Leverkusen kam die Werkself trotz Dominanz gegen die Favre-Elf nur zu einem 1:1 (0:0). Nach einem 50-Meter-Pass von Arango besorgte Herrmann die frühe Führung für die Fohlen. Leverkusen ließ sich aber nicht schocken. Nur wenig später schlug Kadlec mit einem satten Schuss in den Winkel zurück.

    Auch danach ging es munter weiter, wobei Bayer deutlich mehr Torgefahr versprühte. Die Gastgeber ließen aber viele Möglichkeiten allzu leichtfertig liegen. Schürrle vergab sogar einen Handelfmeter. So brachte Gladbach das Ergebnis über die Zeit.

    STATISTIK

    Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Kadlec - Reinartz - Lars Bender, Castro - Bellarabi (66. Sam), Schürrle - Kießling

    Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Brouwers, Daems - Nordtveit, Cigerci (66. Hanke) - Herrmann (82. Rupp), Arango - de Jong (66. De Camargo), Xhaka

    Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen) - Zuschauer: 27.640

    Tore: 0:1 Herrmann (3.), 1:1 Kadlec (12.)

    Gelbe Karten: - Stranzl, Cigerci, Xhaka (3), Brouwers

    Besonderes Vorkommnis: Schürrle schießt Handelfmeter an den Pfosten (70.)



    STIMMEN

    Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Wir haben über 90 Minuten eine gute Leistung gezeigt, sehr druckvoll gespielt und uns viele Chancen erspielt. Wenn wir so weitermachen, werden uns demnächst belohnen. Punktemäßig ist es immer noch zu wenig."

    Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Wir müssen mit dem Punkt sehr zufrieden sein, wir haben heute viel Glück gehabt. Es gibt noch enorm viel zu tun."

    Hamburger SV - Borussia Dortmund 3:2 (1:0)

    hamburger sv's westermann and borussia dortmund's lewandowski  / Quelle: reuters

    Angeführt vom umjubelten Rückkehrer Rafael van der Vaart, der zwei Tore vorbereitete, hat der Hamburger SV den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Dortmunder hatten seit dem siebten Spieltag der Saison 2011/12 nicht mehr verloren und sind nun gescheitert, Bundesliga-Rekord des HSV zu brechen (zwischen 1982 und 1983 36 Spiele ohne Niederlage).

    Die Hamburger gingen kompromissloser und mit vereinten Kräften zu Werke; selbst van der vaart half hinten aus. Nach dem begann eine turbulente Phase. Innerhalb von vier Minuten fielen drei Tore. Erst jagte Ilicevic die Kugel aus spitzem Winkel an Roman Weidenfeller in den BVB-Kasten, drei Minuten später erhöhte Son mit einem strammen Linksschuss auf 3:1. Wenige Sekunden verkürzte Perisic auf 3:2. Nun warf der BVB alles nach vorn. Trainer Jürgen Klopp schickte in Jakub Blaszczykowski und Julian Schieber zwei weitere offensive Spieler aufs Feld. Die Schwarz-Gelben erspielten sich Chance um Chance. Doch HSV-Schlussmann Adler hielt den Sieg fest.

    STATISTIK

    Hamburg: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Badelj, Arslan - Son, van der Vaart (87. Sala), Ilicevic (69. Beister) - Rudnevs (77. Berg)

    Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Leitner, Kehl (63. Blaszczykowski) - Perisic, Götze, Reus  (63. Schieber) - Lewandowski

    Schiedsrichter: Perl (Pullach) - Zuschauer: 57 000 (ausverkauft)

    Tore: 1:0 Son (2.), 1:1 Perisic (46.), 2:1 Ilicevic (55.), 3:1 Son (59.), 3:2 Perisic (60.)

    Gelbe Karten: Badelj (1), van der Vaart (1) / Schmelzer (2)

    STIMMEN

    Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV): "Wir hatten nichts zu verlieren. Wir haben Dortmund am Anfang auf dem falschen Fuß erwischt, das war sehr wichtig für uns. Wir haben effektiv gespielt und sind froh, dass wir jetzt erst einmal Ruhe haben."

    Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Dieses Spiel war ein echtes Spektakel! Uns fehlte ein wenig die Leichtigkeit, besonders der Anfang war schwierig. Der HSV hat sich geschickt verhalten und seine wenigen Möglichkeiten konsequent genutzt."

    FC Schalke 04 - Bayern München 0:2 (0:0)

    Bundesliga: Schalke 04 gegen Bayern München / Quelle: dpa

    Der FC Bayern hat seine weiße Weste behalten und mit 2:0 beim FC Schalke gewonnen. Vier Spiele, vier Siege - das kann in dieser Saison außer den Münchnern nur noch Eintracht Frankfurt vorweisen.

    Auf Schalke zeigten beide Teams in der erste Halbzeit eine durchwachsende Partie mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Nach der Pause nutzte erst Kroos eine perfekte Vorlage von Müller zur Führung, die Müller mit einem Spaziergang vom Flügel in die Strafraummitte mit der Spitze zum 2:0 ausbaute. Bei beiden Treffern machte die S04-Abwehr keinen guten Eindruck. Danach spielten die Bayern souverän die Zeit herunter, und Schalke konnte keine zwingenden Chancen mehr herausspielen.

    STATISTIK

    Schalke: Unnerstall - Höwedes, Papadopoulos, Matip, Fuchs - Neustädter, Jones (78. Höger) - Farfán, Holtby (62. Barnetta), Draxler (63. Afellay) - Huntelaar

    München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Badstuber - Luiz Gustavo, Schweinsteiger - Müller, Kroos, Robben (84. Shaqiri) - Mandzukic (70. Javi Martínez)

    Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg) - Zuschauer: 61.673 (ausverkauft)

    Tore: 0:1 Kroos (55.), 0:2 Müller (58.)

    Gelbe Karten: Fuchs (1), Matip (1) / -

    STIMMEN

    Huub Stevens (Trainer Schalke 04): "In der zweiten Halbzeit sind wir nur hinterhergelaufen. Bayern hat sehr variabel gespielt, ganz anders als letzte Saison. Was mir gar nicht gefallen hat, war, dass nach dem 1:0 die Köpfe nach unten gingen, das darf uns nicht passieren. Das verdienen unsere Fans nicht."

    Jupp Heynckes (Trainer Bayern München): "Beide Mannschaften haben flotten attraktiven Fußball gespielt, besonders in der ersten Halbzeit. Wir haben 30 Minuten ganz gut gespielt, aber die Angriffe nicht klar zu Ende geführt. Vor der Pause hatte Schalke eine große Drangperiode, in der zweiten Halbzeit haben wir unsere ganze Klasse ausgespielt."

    VfL Wolfsburg - SpVgg Greuther Fürth 1:1 (1:1)

    Bundesliga: Wolfsburg gegen Greuther Fürth / Quelle: dpa

    Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth kann sich nach dem 1:1 in Wolfsburg über einen hart erkämpften Auswärtspunkt freuen. Mit freundlicher Unterstützung von VfL-Abwehrspieler Pogatetz, der einen Abschlag von Grün falsch einschätzte und mit der Schulter ins eigene Tor bugsierte, ging der Aufsteiger in Führung. Danach rannte der VfL energisch an und kam noch vor der Pause durch einen Abstauber von Olic zum Ausgleich.

    In der zweiten Halbzeit verteidigten die Franken mit Mann und Maus das Unentschieden, Wolfsburg fehlte die zündenden Ideen, um das Abwehrbollwerk erfolgreich zu knacken.

    STATISTIK


    Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Pogatetz, Rodriguez - Kjaer (46. Knoche) - Kahlenberg (87. Lakic), Diego - Olic, Schäfer (46. Vieirinha) - Dost


    Greuther Fürth: Grün - Nehrig (71. Pekovic), Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner, Petsos - Prib, Sararer (90.+2 Pektürk) - Edu, Azemi (83. Asamoah)


    Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart) - Zuschauer: 25.225


    Tore: 0:1 Pogatetz (27./Eigentor), 1:1 Olic (42.)


    Gelbe Karten: - / Mavraj (1), Petsos (1)

    STIMMEN

    Felix Magath (Trainer Wolfsburg): "Wir hatten Schwierigkeiten, überhaupt in den Vorwärtsgang zu kommen, und dann haben wir ein Tor kassiert, das man nur alle paar Jahre mal sieht. Wir müssen zulegen, sonst werden wir unseren Ansprüchen nicht gerecht werden."

    Mike Büskens (Trainer Greuther Fürth): "Der VfL ist eine Mannschaft die für Qualität steht. Ich hatte mir vorher gewünscht, dass wir etwas mitnehmen. Das ist uns auch gelungen, aber ich hätte mir gewünscht, dass wir mit der Führung in die Pause gehen."

    FSV Mainz 05 - FC Augsburg 2:0 (2:0)

    Bundesliga: Mainz 05 jubelt / Quelle: dpa

    Beim FSV Mainz ist der Knoten geplatzt. Die Rheinhessen gewannen das Heimspiel gegen den FC Augsburg mit 2:0 (2:0) und feierten damit den ersten Sieg in dieser Spielzeit. Saisonübergreifend war es der erste Dreier für den FSV seit sieben Spielen. Der FCA bleibt hingegen im Tabellenkeller.


    Mainz ging früh und mit Glück in Führung. Nach einer schlecht abgewehrten Flanke prallte der Ball von Ivanschitz ins Tor (10.). Szalai erhöhte wenig später (26.). In der zweiten Halbzeit rannte der FCA gegen das Mainzer Bollwerk an, doch der FSV behielt die Kontrolle.

    STATISTIK

    Mainz: Wetklo - Pospech, Bungert, Noveski, Díaz - Polanski - Nicolai Müller, Soto (69. Baumgartlinger) - Ivanschitz (61. Kirchhoff) - Szalai (84. Rukavytsya), Choupo-Moting

    Augsburg: Amsif - Verhaegh, Sankoh, Langkamp, de Jong - Vogt, Ottl (57. Bancé) - Moravek (70. Sio), Baier, Petrzela (46. Werner) - Oehrl

    Schiedsrichter: Weiner (Ottenstein) - Zuschauer: 28.463

    Tore: 1:0 Ivanschitz (10.), 2:0 Szalai (25.)

    Gelbe Karten: - / Vogt (1), de Jong (2)

    STIMMEN

    Thomas Tuchel (Trainer Mainz 05): "Die Erleichterung ist sehr groß. Wir haben unsere Situation schon vor dem Spiel sehr offen thematisiert und uns ihr heute mit breiter Brust gestellt. Vor der Pause hätten wir auch das vorentscheidende 3:0 machen können. Nach der Halbzeit haben wir uns dann in eine passive Rolle drängen lassen. Am Ende haben wir es dann aber ruhig zu Ende gespielt."

    Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Es reicht eben nicht, nur eine Halbzeit lang gut Fußball zu spielen. Mainz hat uns aber auch sehr unter Druck gesetzt."

    Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg 0:0

    Bundesliga: Fortuna Düsseldorf gegen Freiburg / Quelle: dpa

    Im Duell der Tabellennachbarn haben sich Fortuna Düsseldorf und der SC Freiburg torlos getrennt. Für den Aufsteiger war es das dritte 0:0 in Folge. Nach einem starken Beginn der Hausherren kam Freiburg immer besser in die Partie, ließ aber mehrere Möglichkeiten ungenutzt.

    Nach der Pause machten die Gäste zwar weiter das Spiel, blieben aber immer wieder an der Abwehr der Rheinländer hängen. Mit der Angst im Nacken, doch noch ein Tor zu kassieren, versuchten beide Teams in der Schlussphase nur mehr vereinzelt ihr Glück in der Offensive. Mit einem Lattenschuss vergab Rafael die letzte Großchance.

    STATISTIK

     

    Düsseldorf: Giefer - Levels, Malezas, Langeneke, van den Bergh - Fink, Bodzek (63. Bellinghausen) - Kruse, Woronin (80. Cha), Lambertz - Schahin (71. Rafael)

    Freiburg: Baumann - Mujdza, Ginter, Diagné, Sorg - Schuster, Makiadi - Schmid, Caligiuri (74. Freis) - Guédé (78. Flum), Kruse

    Schiedsrichter: Dankert (Rostock) - Zuschauer: 26.862

    Gelbe Karten: Bellinghausen (2), Levels (1) / Flum (1), Mujdza (1)

    STIMMEN

    Norbert Meier (Trainer Fortuna Düsseldorf): "Ich habe ja davor gewarnt, dass wir hier plötzlich der Favorit sein sollen. Insgesamt können wir uns nicht beschweren."

    Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Manche haben gesagt, es sei für die Fans kein so gutes Spiel gewesen. Ich sehe das ein bisschen anders. Dass wir gegen eine Mannschaft wie Fortuna Düsseldorf so spielen, ist schon okay."

    Nürnberg - Frankfurt 1:2 (0:1)

    Eintracht Frankfurt jubelt / Quelle: dpa

    Eintracht Frankfurt hat auch das vierte Spiel der Saison gewonnen. Die Hessen setzten sich beim 1.FC Nürnberg mit 2:1 (1:0) durch und wahrten so ihre lupenreine Bilanz. In der ersten Halbzeit boten beide Teams erfrischenden Offensiv-Fußball. Konsequenz: Chancen auf beiden Seiten, von denen die Eintracht eine verwerten konnte. In Hälfte zwei zogen sich die Frankfurter mit der Führung im Rücken etwas zurück und lauerten auf ihre Möglichkeiten. Mit einer feinen Einzelleistung brachte Inui die Hessen mit 2:0 in Front. Der Club kämpfte, schaffte aber nur noch den Anschlusstreffer.

    STATISTIK

    1. FC Nürnberg: Schäfer - Chandler (70. Polter), Nilsson, Klose, Pinola - Balitsch, Simons - Mak (60. Gebhart), Kiyotake, Esswein (60. Frantz) - Pekhart


    Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Rode, Schwegler (15. Lanig) - Aigner, Meier, Inui - Occean (21. Hoffer - 86. Matmour)

    Schiedsrichter: Zwayer (Berlin) - Zuschauer: 45 033

    Tore: 0:1 Hoffer (25.), 0:2 Inui (60.), 1:2 Polter (76.)

    Gelbe Karten: Polter (1) / Jung (1), Meier (1), Zambrano (1)

    STIMMEN

    Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Das war toll gemacht von Takashi Inui, aber wir müssen das natürlich anders verteidigen. Das war viel zu einfach."

    Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Zwölf Punkte nach vier Spieltagen, damit sind wir unserem Ziel wieder näher gekommen. Es ist schön oben zu stehen, wir genießen das, wissen es aber einzuordnen. Vielleicht kommen ja auch wieder andere Zeiten."

    aktuelles sportstudio

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    23.09.2012
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