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Formel 1 - Mercedes

Schumi hört auf - Hamilton kommt

  • Michael Schumacher
  • Abstimmung War Schumis Comeback ein Fehler?
  • Bilderserie 21 Jahre Formel Schumi
  • Bilderserie Alle Formel-1-Weltmeister: 1950 - 2011
  • Michael Schumacher
    Michael Schumacher / Quelle: dpa
    (28.09.2012 Quelle: dpa)
    AbstimmungWar Schumis Comeback ein Fehler?
    Bilderserie21 Jahre Formel Schumi
    Michael Schumacher 1990 [M]
    (01.11.2012)
    BilderserieAlle Formel-1-Weltmeister: 1950 - 2011
    Büste von Dr. Nino Farina (Italien) im Skulpturenpark am Hungaroring [M]
    (09.10.2011)

    Kurzmeldung

    • 10:29 30.09.2012Kurzmeldung

      Schumacher: Alles ist möglich 10:29 30.09.2012
      Michael Schumacher denkt nach seiner Ausbootung bei Mercedes anscheinend über eine Fortsetzung seiner Formel-1Karriere nach. "Michael sitzt sicher nicht ohne Möglichkeiten da. Es ist nur im Augenblick noch viel zu früh, über konkrete Richtungen zu sprechen. Alles ist möglich", sagte Schumachers Managerin Sabine Kehm der "Bild am Sonntag". Mercedes hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass Schumachers Vertrag nicht verlängert wird. Seitdem gibt es Gerüchte, dass er seine Laufbahn bei Sauber oder Lotus fortsetzen könnte. Sein Ex-Manager Willi Weber hatte eine Rückkehr zu Ferrari ins Gespräch gebracht

    • 11:24 29.09.2012Kurzmeldung

      Brawn: Schumacher zu unentschlossen 11:24 29.09.2012
      Teamchef Ross Brawn hat Michael Schumachers Unentschlossenheit als Grund für das Aus des Rekordweltmeisters beim Formel-1-Team Mercedes genannt. "Michael war immer unsicher, was er machen will", wurde Brawn am Samstag von der BBC zitiert. Michael Schumacher habe dem Team nie ein klares Signal gegeben, ob er über das Saisonende hinaus bleiben wolle. Dagegen habe das Management von McLaren-Pilot Lewis Hamilton Verhandlungen über einen Wechsel des Briten zu Mercedes forciert. Hamiltons wachsendes Interesse habe schließlich den Ausschlag gegeben.

    • 08:27 28.09.2012Kurzmeldung

      Schumis Zeit bei Mercedes vorbei 08:27 28.09.2012
      Michael Schumachers Vertrag bei Mercedes wird nicht verlängert. Nachfolger des siebenmaligen Weltmeisters wird nach dieser Saison der Brite Lewis Hamilton von McLaren. Gleichzeitig gab McLaren die Verpflichtung des Mexikaners Sergio Perez als Teamkollege von Jenson Button bekannt. "Ich hatte drei schöne Jahre, die leider sportlich nicht so gelaufen sind, wie wir uns das gewünscht hatten", sagte Schumacher, "ich wünsche Lewis alles Gute und dem gesamten Team den Erfolg, für dessen Aufbau wir so hart gearbeitet haben. Jetzt werde ich mich auf die kommenden Rennen konzentrieren."

    • 11:25 28.09.2012Kurzmeldung

      Rosberg freut sich auf seinen Freund 11:25 28.09.2012
      Mercedes-Fahrer Nico Rosberg freut sich auf seinen neuen Teamkollegen Lewis Hamilton. "Sehr cool, dass Lewis mein neuer Teamkollege wird. Das wird eine weitere große Herausforderung", twitterte Rosberg wenige Minuten, nachdem der Formel-1-Rennstall offiziell die Trennung von Michael Schumacher und die Verpflichtung des englischen Champions von 2008 bekannt gegeben hatte. Rosberg und Hamilton sind seit gemeinsamen Zeiten im gleichen Kart-Team befreundet.

    • 12:08 28.09.2012Kurzmeldung

      Niki Lauda steigt bei Mercedes ein 12:08 28.09.2012
      Mercedes rüstet sich für die Formel-1- Zukunft: Der dreimalige Weltmeister Niki Lauda wurde zum Vorsitzenden des Aufsichtsratsgremiums des Teams berufen. Das gaben die Silberpfeile zusammen mit der Trennung von Michael Schumacher zum Saisonende und der Verpflichtung von Lewis Hamilton bekannt. "Ich habe mir das gut überlegt und werde meine Aufgabe in den nächsten Wochen mit voller Kraft angehen", sagte Lauda, "ich sitze als Chairman über dem Team und werde so gut es geht meine Erfahrungen einbringen, damit wir möglichst bald ein richtig schnelles Auto kriegen."

    • 10:22 28.09.2012Kurzmeldung

      Perez folgt Hamilton bei McLaren 10:22 28.09.2012
      Für den zu Mercedes wechselnden Lewis Hamilton wird der Mexikaner Sergio Perez in der kommenden Saison beim Rennstall McLaren fahren. Das verkündete das Formel-1-Team in einer Presseerklärung. Perez wird damit an der Seite von Jenson Button das Fahrer-Duo von 2013 an bilden. Der Vertrag gelte über mehrere Jahre, hieß es. Perez fährt in dieser Saison noch für das Schweizer Sauber-Team, er war auch als Kandidat für ein Cockpit bei Ferrari gehandelt worden. "Das ist in der Tat ein großer Schritt für mich", sagte der 22-Jährige, der in dieser Saison für Furore gesorgt hatte.

    • 15:37 27.09.2012Kurzmeldung

      Schumis Zukunft: Entscheidung schwer 15:37 27.09.2012
      Die Entscheidung über Michael Schumachers Zukunft als Mercedes-Pilot bereitet Teamchef Ross Brawn weiter Kopfzerbrechen. "Ich glaube schon, dass Michael eine ganze Menge für das Team getan hat, deshalb ist die Entscheidung keine leichte", sagte Brawn. Weil McLaren-Fahrer Lewis Hamilton als möglicher Nachfolger Schumachers beim schwäbischen Autobauer gilt, ist noch offen, welcher der beiden Fahrer künftig den Silberpfeil lenken wird. Sollte Hamilton McLaren verlassen, würde er mit Nico Rosberg an den Start gehen und Schumacher damit ersetzen.

    Schumis Vertrag - eine Chronologie

    So lief der Vertragspoker

    22. Februar: Teamchef Ross Brawn sagt in einem Interview: «Ich denke,
    dass es anhand der Ergebnisse schnell, also nach fünf oder sechs
    Rennen, offensichtlich wird, in welche Richtung wir mit Michael
    planen.»

    8. März: Teamkollege Nico Rosberg sagt auf die Frage, ob er damit
    rechne, dass Schumacher auch im kommenden Jahr an seiner Seite fahre:
    «Gut möglich und das wäre auch gut so. Wir ergänzen uns
    technisch gut, was natürlich für die Weiterentwicklung des Autos
    immer wieder hilfreich ist.»

    26. Mai: Nach Schumachers prestigeträchtiger Qualifikationsbestzeit
    in Monte Carlo sagt Brawn zum Thema Weitermachen: «Nach der
    heutigen Leistung wäre das sicher jedermanns Wunsch. So etwas ist
    toll für uns als Team, für die ganze Formel 1.»
    Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug schwärmt: «Sein Talent, seine
    Fähigkeiten sind da, so wie sie es immer waren.»

    7. Juni: Vor dem Großen Preis von Kanada bekräftigte Rosberg:
    «Momentan gehe ich davon aus, dass der Michael weiter mein
    Team-Kollege bleibt. Ich sehe keinen Grund, warum er
    aufhören sollte.»

    24. Juni: Schumacher nach seinem 3. Rang in Valencia - dem ersten
    Podestplatz seit seinem Sieg am 1. Oktober 2006 in China - auf eine
    entsprechende Frage eines Journalisten: «Ich glaube nicht, dass ich
    jemals über die Zeit gesprochen habe. Ich habe auch nie vom Sommer
    geredet.»

    3. Juli: Brawn prescht bei einem Fan-Forum im englischen Grove vor:
    «In den nächsten sechs Wochen müssen wir darüber nachdenken, was wir
    im kommenden Jahr machen wollen. Wenn diese Entscheidung gefallen
    ist, wissen wir, ob wir uns umschauen müssen oder die Fahrer
    behalten, die wir haben.»

    4. Juli: Die Reaktion folgt prompt. Schumachers Managerin Sabine
    Kehm: «Ich kann nur immer wiederholen, dass wir gemeinsam mit dem
    Team die Entscheidung natürlich kommunizieren werden, wenn sie
    gefallen ist. An einer öffentlichen Diskussion über Zeitabläufe,
    Hintergründe oder Tendenzen aber werden wir uns nicht beteiligen.»

    5. Juli: Schumacher legt sich - merklich genervt - fest: «Vor Oktober
    kann von meiner Seite mit Sicherheit keine Entscheidung getroffen
    werden. Tut mir leid, aber da kann ich Euch nicht helfen.»

    17. Juli: Vor dem Heimrennen in Deutschland sagt
    Mercedes-Motorsportchef Haug: «Wir werden uns mit Michael
    zusammensetzen und gemeinsam eine Entscheidung treffen, Eile besteht
    dabei nicht.»

    26. August: Schumacher: «Bereut habe ich mein Comeback bis jetzt
    nicht eine Sekunde. Es waren sehr viele schöne Momente dabei.»

    30. August: Schumacher bekräftigt in Spa-Francorchamps vor seinem
    300. Formel-1-Rennen, dass mit einer Entscheidung
    über seine sportliche Zukunft nicht vor Oktober zu rechnen sei.  Haug
    pflichtet bei: «Ich bitte um Ihr Verständnis, dass wir hier nicht
    Wasserstandsmeldungen veröffentlichen werden, sondern sofort dann
    informieren, wenn wir Beschlüsse gefasst haben.»

    5. September: Nun kommen die potenziellen Nachfolger ins Spiel.
    Mercedes und McLaren dementieren aber Gerüchte, dass Lewis
    Hamilton Schumacher ersetzen könnte.

    6. September: «Nein», sagt Hamilton in Monza auf die Frage, ob er
    wisse, für welches Team er nächstes Jahr fahre. Schumacher amüsieren
    sämtliche Spekulationen;: «Ich finde die Frage immer wieder lustig.
    Bei mir gibt es nichts Neues. Immer in Monza beginnt die Silly
    Season.» Der Oktober sei «der logische Zeitpunkt für uns», beteuerte
    er.

    7. September: Auch Haug kann mit den Hamilton-Nachfolge-Gerüchten,
    gestreut übrigens vom ehemalige Teamchef Eddie Jordan, leben. «So
    lange Plätze frei sind, muss man damit rechnen.» Vor dem
    Italien-Rennen versichert Haug: «Fix ist nix.»

    28. September: Der Vertrag von Schumacher bei Mercedes wird nicht
    verlängert. Sein Nachfolger wird der britische Ex-Weltmeister Lewis
    Hamilton. "Ich hatte drei schöne Jahre beim Mercedes-F1-Team, die
    leider sportlich nicht so gelaufen sind, wie wir uns das alle
    gewünscht hatten", so Schumacher, "ich wünsche Lewis alles Gute
    und der gesamten Mannschaft den Erfolg, für dessen Aufbau wir so
    hart gearbeitet haben. Jetzt werde ich mich auf die kommenden Rennen
    konzentrieren."

    Gemeinsam unterm Stern

    Die beiden Weltmeister Michael Schumacher (7 Mal) und Lewis Hamilton (einmal, 2008) und Hamiltons künftigen Team-Kollegen Nico Rosberg verbindet ihre Mercedes-Rennsport-Vergangenheit.

    ZITAT
    Ich hatte drei schöne Jahre beim Mercedes-F1-Team, die leider sportlich nicht so gelaufen sind, wie wir uns das alle gewünscht hatten
    Michael Schumacher

    Im offiziellen Mercedes-Statement heißt es: "Lewis und Nico Rosberg starteten 2000 als Teamkollegen für das Team MBM.com in der Kart-Formel A. In seinen beiden Formel 3 Euro Series Saisons fuhr Lewis mit Mercedes-Benz Motoren und gewann 2005 den Titel. In all seinen bisherigen 104 Formel-1-Rennen ging er mit Mercedes-Benz Motoren an den Start. Lewis Hamilton gehört neben Juan Manuel Fangio, Mika Häkkinen und Jenson Button zu den vier Fahrern, die mit Mercedes-Benz Power
    Formel-1-Weltmeisterschaften gewonnen haben."

    Michael Schumacher

    Karriere im Überblick

    Team:              Mercedes AMG Grand Prix

    Startnummer:       7

    geboren am:        3. Januar 1969 in Hürth-Hermühlheim

    Erster Grand Prix: 25. August 1991 GP Belgien

    Erster GP-Sieg:    30. August 1992 GP Belgien

    GP-Starts:         302

    GP-Siege:          91

    Größte Erfolge:   

    Weltmeister 1994/1995 und 2000 bis 2004

    Teams:

    1991 Jordan, Benetto

    1992 - 1995 Benetton

    1996 - 2006 Ferrari

    seit 2010 Mercedes bis Stember 2012

    Erklärung im Wortlaut

    "Ich habe beschlossen, meine Formel-1-Karriere zum Saisonende zu
    beenden, im Bewusstsein, noch immer mit den Besten der Welt
    mithalten zu können. Das macht mich stolz, und auch deshalb habe ich
    mein Comeback nie bereut. Ich kann zufrieden sein mit meiner
    Leistung der vergangenen drei Jahre und damit, dass ich es geschafft
    habe, mich kontinuierlich zu steigern. Aber irgendwann kommt die
    Zeit für den Abschied.

    Ich war mir schon während der letzten Monaten nicht mehr sicher,
    ob ich die nötige Motivation und Energie für ein oder zwei weitere
    Jahre noch aufbringen kann; und es ist nicht mein Stil etwas zu tun,
    wovon ich nicht 100 Prozent überzeugt bin. Deshalb habe ich so lange
    gezögert mich festzulegen. Mit meiner heutigen Entscheidung fühle
    ich mich von diesen Zweifeln befreit. Am Ende habe ich den Anspruch,
    nicht nur mitzufahren, sondern um Siege zu kämpfen; und die Lust am
    Fahren nährt sich bekanntlich auch durch Wettbewerbsfähigkeit.

    Ich habe Ende 2009 gesagt, dass ich an meinen Erfolgen gemessen
    werden möchte, und daher habe ich in den vergangenen drei Jahren
    viel Kritik eingesteckt, die zum Teil berechtigt war. Es ist
    unbestritten, dass wir unser Ziel, innerhalb dreier Jahre ein
    WM-Auto zu entwickeln, nicht erreicht haben. Klar ist auch, dass ich
    niemandem mehr eine langfristige Perspektive bieten kann. Klar ist
    für mich aber auch, dass ich nach diesen drei Jahren nicht weniger
    glücklich sein kann über das, was ich in der Formel 1 erreicht habe.

    Ich habe in den vergangenen sechs Jahren vieles - auch über mich
    selbst - dazu gelernt, und dafür bin ich dankbar: dass man sich
    öffnen kann, ohne an Focus zu verlieren. Dass Verlieren schwieriger
    als Gewinnen sein kann, und auch lehrreicher; vorher hatte ich das
    manchmal aus den Augen verloren. Dass man es schätzen muss, wenn man
    tun darf, was man liebt. Dass man seine Ueberzeugungen leben sollte.
    Ich habe meinen Horizont erweitert und bin im Reinen mit mir.
    Ich bedanke mich bei Daimler, Mercedes-Benz und dem gesamten
    Team für das mir entgegen gebrachte Vertrauen. Ich bedanke mich bei
    allen meinen Freunden, Partnern und Weggefährten, die mir in all den
    Jahren mit Rat und Tat zur Seite standen. Am meisten aber bedanke
    ich mich bei meiner Familie, die immer hinter mir steht. Die mir die
    Freiheit gibt, meine Ueberzeugungen zu leben und meine Freude daran
    teilt."

    Seine Jahre in der Formel 1

    1991: 25. August, Spa-Francorchamps, 1. Formel-1-Rennen. Gleich im
    zweiten Lauf seiner Karriere fährt er in die Punkte.

    1992: 1. Sieg, auch in Spa-Francorchamps. In seiner ersten kompletten
    Saison wird Schumacher gleich WM-Dritter.

    1993: Ein Saisonsieg, WM-Vierter.

    1994: Schumacher gewinnt im Benetton zum ersten Mal den Titel.
    Überschattet wird die Saison vom Tod Ayrton Sennas (1. Mai) -
    Schumacher gewann das Rennen in Imola. In der Stunde des WM-Triumphs
    erinnert Schumacher an Senna. Es wäre sein Jahr geworden, sagt der
    neue Weltmeister.

    1995: Schumacher verteidigt seinen Titel. Das Duell zwischen dem
    kompromisslosen Kerpener und dem erneut geschlagenen Damon Hill
    fesselt die Formel-1-Fans.

    1996: Erstes Jahr bei Ferrari. Aufbauarbeit ist gefragt. Drei
    Saisonsiege, keine Chance auf den Titel.

    1997: Der Skandal von Jerez: Schumacher fährt im letzten Rennen
    seinem Titelrivalen Jacques Villeneuve ins Auto. Der Kanadier kann
    aber im Gegensatz zu Schumacher weiterfahren. Der Kerpener wird wegen
    Unsportlichkeit aus der WM-Wertung gestrichen.

    1998: Mal wieder Spa. Im Regen fährt Schumacher ins Heck des
    zur Überrundung anstehenden David Coulthard, Teamkollege des WM-
    Führenden und späteren Weltmeisters Mika Häkkinen, und scheidet aus.
    In der Boxengasse kommt es fast zu Handgreiflichkeiten

    1999: Schumachers schwerster Formel-1-Unfall. In Silverstone rast er
    wegen eines Bremsdefekts in einen Reifenstapel: Schien- und
    Wadenbeinbruch.

    2000: Beginn der sagenhaften Titelserie mit Ferrari. Es ist der erste
    Triumph für die Italiener seit 1979.

    2001: Die Titelverteidigung ist vier Rennen vor dem Saisonende
    perfekt. Zugleich stellt er den Rekord von Alain Prost ein, der 51
    Grand Prix gewann.

    2002: Titel Nummer drei mit Ferrari, mit seinem persönlichen fünften
    WM-Triumph zieht Schumacher mit Juan Manuel Fangio gleich. Allerdings
    auch: Der Stallorder-Skandal von Spielberg, als Ferrari Rubens
    Barrichello zugunsten von Schumacher einbremst.

    2003: Mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den damaligen
    McLaren-Mercedes-Piloten Kimi Räikkönen gewinnt Schumacher seine
    sechste WM.

    2004: Titel Nummer sieben. Triumph in Spa perfekt gemacht.

    2005: Schumacher muss sich Fernando Alonso im Renault geschlagen
    geben. Dazu noch Bruderzwist in Monaco: Schumacher versucht,
    seinen Bruder noch auf der Ziellinie zu überholen, um Sechster zu
    werden. Schumi II tobt: "Manchmal schaltet er sein Gehirn nicht ein."

    2006: Kein Titel, aber mit der 66. Pole Position überbietet er Sennas
    Rekord. Und wieder ein Skandal: In Monaco stellt Schumacher seinen
    Ferrari auf der Strecke in den Weg. Ein paar Monate später folgt die
    Rücktrittsankündigung.

    2007: Schumacher arbeitet seit seinem Rücktritt als Ferrari-Berater.

    2008: Weiterhin als Berater der Scuderia im Einsatz.

    2009: Schumacher will für den verunglückten Felipe Massa bei Ferrari
    einspringen. Die Folgen eines Motorradunfalls im Februar durchkreuzen
    die Pläne. Dann der Vorweihnachts-Kracher: Schumacher fährt ab 2010
    für das Werksteam Mercedes Grand Prix.

    2010: Die Rückkehr ins Renngeschehen. Nicht aber zu alten Erfolgen.
    WM-Neunter. Meist geschlagen vom eigenen Teamkollegen Nico Rosberg.

    2011: Das zweite Comeback-Jahr verläuft bis zur Sommerpause erneut
    frustrierend. Doch "Schumi" hofft weiter auf "Achtungszeichen".

    2012: Der dritte Anlauf im Silberpfeil, viel besser wird es nicht.
    Bestzeit in der Qualifikation von Monaco, Platz drei in Valencia - zu
    wenig. Mercedes mustert "Schumi" zum Saisonende aus und verpflichtet
    Lewis Hamilton als Nachfolger. Am 4. Oktober erklärt Schumacher sein
    Karriereende nach der laufenden Saison. Am 25. November nach seinem
    308. Formel-1-Rennen geht Schumacher in die PS-Rente.

    Lewis Hamilton

    Die Karriere des Briten

    Team:              McLaren-Mercedes
    Startnummer:       4
    geboren am:        7. Januar 1985 in Hertfordshire/England
    Erster Grand Prix: 18. März 2007 GP Australien
    Erster GP-Sieg:    10. Juni 2007 GP Kanada
    GP-Starts:         104
    GP-Siege:          20
    Größte Erfolge:    Weltmeister 2008
    Teams:             McLaren 2007 bis 2012, Mercedes (ab 2013)

    (Quelle: dpa, sid)

    28.09.2012
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