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Hintergrund  

Ziel und Macher des "Forum am Freitag"

Die Redakteure und ihre Gäste

Das "Forum am Freitag" gibt Muslimen die Möglichkeit, ihre spezielle Sicht des Zusammenlebens in Deutschland in das gesellschaftliche Gespräch einzubringen. Es wird verantwortet von den beiden Leitern der Redaktionen "Kirche und Leben" Dr. Reinold Hartmann und Michaela Pilters und redaktionell von Kamran Safiarian und Abdul-Ahmad Rashid betreut.  

Moschee steht neben einer Kirche in Mannheim / Quelle: epd

Mannheim: Moschee neben Kirche

(12.04.2012 Quelle: epd)

Ob Theologe oder Lehrer, Filmemacher oder Geschäftsfrau, Vertreter muslimischer Verbände oder nicht organisiert, alle berichten von dem, was sie bewegt. Das "Forum am Freitag" will mit der Auswahl der Teilnehmer die Vielfalt muslimischen Lebens in Deutschland widerspiegeln.

Forum als Chance

Das "Forum am Freitag" eröffnet die Chance, an einer der spannendsten gesellschaftlichen Diskussionen teilzunehmen. Es bietet die journalistisch verantwortete Plattform für Dialog und kritische Auseinandersetzung. Es gibt ein großes Informationsbedürfnis über das, was muslimisch heißt, wie muslimische Mitbürger leben und was ihnen wichtig ist.

Das "Forum am Freitag" bietet Nichtmuslimen, aber auch Muslimen überraschende Einblicke in die Vielgestaltigkeit muslimischen Lebens in Deutschland. Das "Forum am Freitag" möchte Wissen vermitteln, Dialog und Diskussion ermöglichen und damit einen journalistischen Beitrag zur Integration leisten.

Kamran Safiarian

Abdul-Ahmad Rashid und Kamran Safiarian / Quelle: ZDF
Kamran Safiarian und Abdul-Ahmad Rashid (Quelle: ZDF)
Kamran Safiarian, Journalist, Politikwissenschaftler und Muslim, wurde am 19.9.1969 in Teheran (Iran) als Sohn einer deutschen Mutter und eines persischen Vaters geboren. Nach der islamischen Revolution 1979 in die Bundesrepublik übergesiedelt, studierte er von 1989 bis 1994 Politik, Kommunikationswissenschaft und Sozialpsychologie in München. Von 1993 bis 1994 machte er am Insitut Francais de Presse der Uni Paris sein französisches Diplome. Seit 1995 arbeitet er für das ZDF, zunächst für das "heute-journal", später als Redakteur und Reporter für das 3sat-Magazin "Kulturzeit". In dieser Zeit produzierte er auch Berichte und Reportagen für das ZDF-"auslandsjournal" und das ARD-Magazin "Report Mainz".

Er ist Autor zahlreicher politisch-kultureller Reportagen aus den USA und Krisengebieten wie dem Nahen Osten. Schwerpunkte seiner Berichterstattung sind die Themen Islam, Terrorismus und Menschenrechte. 2007 pilgerte Safiarian für das ZDF auf dem Jakobsweg und nach Mekka. Für seine Berichterstattung wurde er 2004 für den Axel-Springer-Nachwuchspreis für Journalisten nominiert, mit "Kulturzeit" gewann er 1999 den Deutschen Fernsehpreis.

Als George Weidenfeld-Stipendiat arbeitete er außerdem 2005 für die BBC in London, 2007 absolvierte er die ZDF-Ausbildung zum Videojournalisten. Safiarian spricht fließend Englisch, Französisch, Persisch und Afghanisch. Safiarian promoviert derzeit am Unesco-Lehrstuhl über Menschenrechte im Islam.

Abdul-Ahmad Rashid

Abdul-Ahmad Rashid ist Journalist, Islamwissenschaftler und Muslim. Er wurde am 7.11.1964 als Sohn eines Afghanen und einer Deutschen in Köln geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er in Köln, Bonn, Damaskus und Kairo Islamwissenschaft, Germanistik und Vergleichende Religionswissenschaft. Über eine Ausbildung zum Buchhändler nach dem Studium kam er zum WDR in Köln, wo sein Interesse für den Journalismus geweckt wurde.

Er absolvierte eine Hospitanz in der Redaktion "Religion und Gesellschaft" des Deutschlandfunks und hat seit Februar 2000 als freier Hörfunkjournalist für die ARD-Anstalten gearbeitet, wo er sich besonders mit Themen im Zusammenhang mit dem Islam in Deutschland auseinandersetzte.

Zudem hat er mehrere Reisen in den Nahen Osten unternommen und darüber in zahlreichen Beiträgen berichtet. Abdul-Ahmad Rashid spricht fließend Arabisch und Dari (Afghanisch). In seiner Freizeit ist er Sänger einer Rolling-Stones-Cover-Band. Mit seiner Arbeit möchte er zu einem besseren Verständnis des Islam in der westlichen Gesellschaft beitragen.

27.04.2012

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