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Die Themen der Sendung vom 17. Juli

In dieser Sendung berichtet Frontal21 über diese Themen: Unschuldig hinter Gittern? - Kampf um die Wahrheit; Giftmüll macht krank - und Behörden mauern, Gefahr aus dem Netz - Viren als Waffe. 

Sendung vom 17. Juli

Die Themen: Unschuldig hinter Gittern? - Kampf um Wahrheit, Giftmüll macht krank - Behörden mauern, Um Antwort wird gebeten: Sehr geehrter Bundesinnenminister, Gefahr aus dem Netz - Viren als Waffe;

(17.07.2012)

Giftmüll macht krank - und Behörden mauern

Die Deponie Eyller Berg bei Kamp-Lintfort am Niederrhein gehört zu den größten in Deutschland. Dort liegen hochgiftige Industriebfälle: Quecksilber, Blei, Arsen, Dioxine, Cyanide. Giftmüll aus ganz Europa wird hier angekarrt und endgelagert: ein lohnendes Millionen-Geschäft für die Betreiber. Sie haben die ehemalige Kiesgrube in den 70erJahren gekauft und sie zunächst als ganz normale Müllkippe betrieben. Doch schon wenige Jahre später landen hier auch giftige Sonderabfälle. Die Deponie wächst und wächst. Seit Krebsfälle in der Umgebung zunehmen, gibt es die ersten Bürgerproteste. Doch bis heute genehmigen Aufsichtsbehörden die Ablagerung, obwohl alle vorliegenden Daten darauf hindeuten, dass der Eyller Berg immer mehr zur Gefahr für Anwohner und Umwelt wird. Und es droht ein weiteres Risiko.

Frontal21 über die Leichtfertigkeit von Behörden.

Manuskript des Beitrags

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Gefahr aus dem Netz - Viren als Waffe

Nachdem der Computerwurm „Stuxnet“ vor zwei Jahren iranische Atomanlagen angriff, verbreitete er sich unkontrolliert auf der ganzen Welt. Die mutmaßlich US-amerikanischen Erschaffer von „Stuxnet“ hatten die Kontrolle über die Schadsoftware verloren. Nach Frontal21-Recherchen griff „Stuxnet“ auch deutsche Unternehmen wie Bayer oder BASF an. Schäden wurden nicht bekannt, doch das Risiko ist groß, dass militärisch konzipierte Cyberattacken auch in Zukunft „aus Versehen“ zivile Infrastrukturen angreifen und zerstören.

Frontal21 über den digitalen Krieg im Netz, der schnell außer Kontrolle geraten kann.

Manuskript des Beitrags

Unschuldig hinter Gittern? - Kampf um die Wahrheit

Trotz des Rechtsgrundsatzes "in dubio pro reo " - im Zweifel für den Angeklagten - werden in Gerichtsverfahren auch Unschuldige verurteilt. Bei Kapitalverbrechen bleibt ihnen dann nur eine Chance: ein aufwändiges Wiederaufnahmeverfahren. Allein den Weg dorthin nennt der Passauer Strafrechtler Professor Holm Putzke "steinig und vermint". So dürfen nur neue Beweise vorgelegt werden. Strafverteidiger und Strafrechtler kritisieren außerdem, dass der Rechtsgrundsatz "in dubio pro reo" im Zulassungsverfahren für Wiederaufnahmen nicht gilt.


Frontal21 über den Kampf um die Wahrheit aus dem Gefängnis heraus.

Manuskript des Beitrags

17.07.2012

Sendetermine


28. Mai 2013 21:00


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