Die Schiffe der letzten deutschen Hochseeflotte nehmen Kurs auf den norwegischen Skagerrak. Dort erhoffen sich Kapitäne Fritz Flindt, Manni Rahr und "Kosi" Koskowski den ersehnten Fangerfolg. Vor allem Manni hat den dringend nötig, denn noch immer kämpft er um seine Jahresquote. Die muss er dringend einfahren, sonst wird sie ihm im nächsten Jahr gestrichen.
Schwerstarbeit statt Party
Doch Manni scheint vom Pech verfolgt. Er bricht die Tour ab, um im Hafen das neue Test-Netz wieder umzutauschen. Ein neues Material macht das Fanggeschirr zwar leichter, aber auch zu flexibel, so dass auf See der gefangene Fisch unter Wasser wieder entkommt. Manni und die Crew sind mit den Nerven runter.Auch Fritz hat hausgemachte Probleme: Praktikant Manuel, der zuvor noch nie ein Schiff von innen gesehen hat, macht nur Sorgen. Die Tour ist für ihn die letzte Chance auf einen Lehrvertrag - doch seine Seetauglichkeit steht doch sehr in Frage. Vor Wellen hat er Angst, und Fisch findet er eklig. Statt seiner Partykumpels an Land sind seine neuen Begleiter Brechreiz und Ekel - und damit nervt er die Crew gewaltig. Ob er danach auf der Seewolf bleiben will und kann, erscheint mehr als zweifelhaft.Ärger mit dem Gesetz
Richtige Probleme bekommen alle drei Schiffe, als die norwegische Küstenwache razziaartig an Bord kommt und keinen Fisch auf dem anderen lässt. Die Kapitäne geraten ins Visier der strengen internationalen Gesetze - und ihrer Auslegung durch die Norweger.Manni kann seine Fangmengen nicht nachweisen und Fritz bekommt heftigen Ärger wegen so genannter Beifangs-Fische, die er eigentlich gar nicht fangen darf. Wenn die Zentrale in Cuxhaven nicht hilft, drohen saftige Strafen - bis hin zum Festhalten des Schiffs in einem norwegischen Hafen.


