Pulsierende Metropole und einzigartiger Kurbetrieb: Das ist Budapest. Wer in die ungarische Hauptstadt reist, kann dort viel für Gesundheit und Wohlbefinden tun und dabei eine einzigartige Architektur genießen. Seit 1934 trägt die ungarische Hauptstadt den offiziellen Titel "Badestadt".
Doch es gibt noch sehr viel mehr als Wellness zu entdecken in der beiderseits der Donau gelegenen Stadt. Sie entstand 1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Gemeinden Buda, Pest und Obuda - in drei Tagen, von Freitag bis Samstag, an einem "weekend" eben.
Das Hotel Parlament ist ein Vier-Sterne Hotel im Herzen des Geschäfts- und Einkaufsviertels von Budapest. In der Nähe des Hotels befindet sich das zum Weltkulturerbe gehörende Parlamentsgebäude und das wunderschöne Donau-Ufer.

Die von Jzsef Hild entworfene St.-Stephans-Basilika ist die größte Kirche Budapests und hat Sitzplätze für 8500 Personen. Zwar wurde sie 1845 gebaut, aber erst 1905 geweiht. Die ursprüngliche Kuppel der Basilika wurde bei einem Sturm im Jahr 1868 zerstört, woraufhin das Gebäude im Neorenaissance-Stil wieder aufgebaut wurde - das Fundament war beim ersten Bau nicht stark genug konzipiert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Basilika erneut beschädigt. Die bereits 1980 begonnen Restaurierungsarbeiten werden wahrscheinlich nicht in absehbarer Zeit fortgeführt. Interessant ist auch die mumifizierte Hand des Heiligen St. Stephan, die kurz beleuchtet wird, wenn man 100 Forint in einen Automaten steckt. Vom Turm der Basilika erhält man zudem einen fantastischen Ausblick auf die Stadt.
Das Goa Café liegt gleich zu Beginn der Andrassy ut im Herzen der Stadt. Das Ambiente und die herzlichen Menschen geben einem das Gefühl, am richtigen Platz zu sein, und das Essen ist auf jeden Fall eine Sünde Wert, denn wo sonst bekommt man solche Palatschinken? Wie der Name schon sagt, gehört das Goa Home zum Goa Café. Der benachbarte Laden beherbergt zahlreiche Antiquitäten, Schmuck und Stoffe in wunderschöner, Licht durchfluteter Atmosphäre. Hier kann man in Ruhe stöbern und auch das ein oder andere Schnäppchen machen.
Zwei geniale Architekten, der Österreicher Fellner und der Preuße Helmer, haben um die Jahrhundertwende 47 Theater-Neubauten errichtet. Einer davon ist das Vigszinhaz. Das Lustspieltheater wurde am 1. Mai 1896 mit einem Stück von M. Jókai eröffnet. Das Theater liegt am Ring auf der Pester Seite, wenige Schritte vor der Margharetenbrücke entfernt. Mehr als 1000 Zuschauer können an einem Abend in dem imposanten und prunkvoll hergerichteten Zuschauerraum des Theaters Platz nehmen. Bereits seit der Eröffnung ist das Vigszinhaz häufig ausverkauft. Es empfiehlt sich also vorher eine Reservierung.
Die Zentrale Markthalle Központi Vásárcsarnok ist von außen sehr sehenswert, obwohl es sich um einen riesigen Zweckbau mit bizarren gelben Fensterumrandungen handelt. Zu den Hauptattraktionen zählt das Innere der Halle wegen der federleicht wirkenden Eisenkonstruktion, den riesigen Fensterflächen und der Kirchenschiff hohen Holzdecke. Es gibt unzählige Verkaufsstände, die außer ungarischen Lebensmitteln auch ungarisches Kunsthandwerk anbieten. Die Verkäuferinnen und Verkäufer verdienen besondere Beachtung!
Der Laden Látomás liegt im jüdischen Viertel. Die Besitzerin Julie Szontágh führt Klamotten und Accessoires der angesagten jungen Budapester Designer. Hier findet man das Budapester Flair.
Das Los des Juden und der Ungarn ist seit dem frühen Mittelalter untrennbar miteinander verbunden. Die meisten Kapitel der gemeinsamen Geschichte sind sehr finster, sonnige Zeiten gab es nur für eine kurze Periode: Die großartigen Jahrzehnte, die auf die Gründung der Stadt folgten, versprachen völlige Assimilation für die Juden. Die erfolgreiche Modernisierung von Budapest ist größtenteils dem gewaltigen Eifer und Organisationstalent jüdischer Industrieller zu verdanken. Eine große Zahl bestehender Denkmäler und Bauwerke zeugen heute noch davon.
Budapest ist die Heimatstadt der größten jüdischen Gemeinde in Osteuropa, die ihre konfessionellen, kulturellen und historischen Traditionen hegt und pflegt. Heute kehrt allmählich Leben ins jüdische Viertel zurück. Die Häuser werden aufwändig restauriert, und die jüdische Synagoge ist die größte Europas. Es gibt etliche Geschäfte mit koscheren Backwaren und Fleisch und seit kurzem auch wieder ein Restaurant.
Auf dem jüdischen Friedhof beeindruckt neben den unzähligen Gräbern verstorbener Juden ein riesiger silbrig schimmernder Lebensbaum. Er stellt eine umgedrehte Chanukka-Leuchte dar. (Chanukka ist das Lichterfest der Juden). Der Baum soll an tausende von ungarischen Juden erinnern, von denen man nicht weiß, wann und wo sie im Holocaust umgekommen sind.
Die Schach spielenden Gäste des Szechenyi Bades, von Dampfschwaden umhüllt, sind eines der bekanntesten Budapester Fotomotive. Hier fühlt man sich vor der leuchtend gelben, mit Säulen und Ornamenten üppig dekorierten Fassade, wie ein König.

Das Tom&George ist zur Zeit DAS In-Restaurant in Budapest. Das Angebot reicht von Indisch bis zu Japanisch - mit einer sensationellen Auswahl an Sushi. Das großzügige Interieur und die leuchtende Atmosphäre strahlen eine ansprechende Coolness aus. "Eine einmalige Atmosphäre in einer unglaublichen Stadt..." Das Team der Szimpla Bar zeigt, dass es möglich ist, eine alternative Kultur auf hohem Niveau zu leben: Das Szimpla hat eine der besten Küchen der Stadt, hat ein eigenes Open Air Kino und organisiert sogar Animations-Festivals.
Das Ernst Museum befindet sich inmitten des Herzens Budapests, auf der Budapester Brodway. Das Interieur haben bekannte ungarische Künstler ausgestaltet. Die Marmorbänke des Treppenhauses hat Ödön Lechner, die ursprünglich bunt gemalten Wände und kleineren bunten Fenster Elek Falusi, die große Fenster der Maler József Rippl-Rónai geplant.
Die Margareteninsel liegt in einer Biegung der Donau und ist mit Buda und Pest durch die Rpd- und die Margaretenbrücke verbunden. Die zwei Kilometer lange Insel ist eines der ruhigsten und grünsten Fleckchen in Budapest. Autos sind hier nicht erlaubt und werden auch nicht benötigt, denn die Insel kann von der Margaretenbrücke bis zur Rpd Brücke in 20 Minuten zu Fuß überquert werden. Sie wurde nach König Bèlas IV. frommer Tochter benannt, die hier im 13. Jahrhundert in einem dominikanischen Kloster lebte. Die Ruinen des Klosters stehen noch immer am östlichen Ufer der Insel, nahe den Ruinen einer Franziskanerkirche.
Ebenfalls interessant sind ein 100 Jahre alter Park, eine in den 1930er Jahren restaurierte Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, Skulpturen ungarischer Künstler und Schriftsteller, ein Freilicht-Theater und ein von der UNESCO denkmalgeschützter Wasserturm. Auf der Insel gibt es außerdem zwei Hotels. Im Sommer ist die Margareteninsel von Besuchern übervölkert, die sich zu den Schwimmbädern Hajs Alfrèd und Palatinus aufmachen, welche von unterirdischen Quellen gespeist werden.